Artikel-Schlagworte: „Rainer Höß-Enkel von Rudolf Höß“
Rainer Höß · Ein ‘schriftlicher’ Lügner
... sagt die Staatsanwaltschaft Stuttgart

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Der Stachel des Holocaust
Kopfgeburten eines Nazi-Enkels, der nur die Öffentlichkeit für sich einnehmen will ... ob er das schafft?
Er wurde als Kriegsverbrecher 1947 zum Tode durch den Strang verurteilt und im Stammlager hingerichtet. Am 20. September 1933 trat Höß in die allgemeine SS (Mitgliedsnr. 193.616) ein. 1934 forderte Himmler ihn nach seiner Angabe auf, der Totenkopf-SS beizutreten. Ab diesem Jahr wurde er als Blockführer und ab April 1936 als Rapportführer im KZ Dachau eingesetzt. Im August 1938 wurde er Adjutant des Lagerkommandanten im Konzentrationslager Sachsenhausen und ab November 1939 dortiger Schutzhaftlagerführer im Rang eines SS-Hauptsturmführers. Im Mai 1940 erfolgte seine Versetzung als Lagerkommandant ins Konzentrationslager Auschwitz. Am 1. März 1941 wurde Höß von Himmler der Befehl zum Aufbau des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau gegeben. Im Sommer 1941 wurde er zu Himmler nach Berlin befohlen. Himmler erklärte ihm, dass der Führer die „Endlösung der Judenfrage“ befohlen habe, und er diese Aufgabe auszuführen hätte. Höß leitete die um den Jahreswechsel 1941/1942 beginnende Vernichtung der Juden. Diese wurden in zwei provisorisch zu Gaskammern umgebauten Bauernhäusern umgebracht. Ende 1942 wurde mit dem Bau von vier großen Krematorien mit Gaskammern begonnen, die ab März 1943 für die Massenermordungen genutzt wurden. Im November 1943 teilte der Obergruppenführer Oswald Pohl (WVHA) die zentrale Kommandantur der Konzentrationslager Auschwitz auf. In diesem Zuge wurde Höß am 10. November 1943 mit der Wahrnehmung der Geschäfte der Amtsgruppe D im SS-Wirtschafts- und Verwaltungshauptamt der SS (WVHA) betraut und dazu nach Berlin berufen. Am 1. Mai 1944 wurde er zum Chef des Amtes D I im WVHA ernannt. Von Mai bis Juli 1944 war Höß im Auftrag des WVHA als Standortältester erneut im KZ Birkenau, um für den reibungslosen Ablauf der Vernichtung der ungarischen Juden zu sorgen. Das Foto zeigt den Galgen, an dem Rudolf Höß am Ort seiner Greultaten gehängt wurde (Quelle: Wikipedia)
Das ehemalige Vernichtungslager Auschwitz war das größte deutsche Vernichtungslager während der Zeit des Nationalsozialismus. Es wurde 1941 drei Kilometer entfernt vom Stammlager Auschwitz I gebaut und befand sich nahe der in Auschwitz umbenannten Stadt Oświęcim. Der Name „Auschwitz“ wurde zum Symbol für den Holocaust. Von mehr als 6 Millionen ermordeten Menschenwurden etwa 1,1 Millionen Menschen, darunter eine Million Juden in Birkenau ermordet. Etwa 900.000 der Deportierten wurden direkt nach ihrer Ankunft in den Gaskammern ermordet oder erschossen. Weitere 200.000 Menschen wurden von der SS durch Krankheit, Unterernährung, Misshandlungen, medizinische Versuche oder die spätere Vergasung ermordet.Heute sind von zwei der großen Konzentrationslager noch viele Teile erhalten bzw. originalgetreu ergänzt. Sie sind öffentlich zugänglicher Bestandteil des Staatlichen Museum Auschwitz-Birkenau,Gedenkstätte des Holocaust bzw. der Shoa und jüdischer Friedhof auf dem Gelände der beiden ehemaligen Konzentrationslager I und II. Dieses Museum ist zugleich Gedenkstätte, internationales Begegnungs- und Holocaust-Forschungszentrum. Das Foto zeigt das Eingangstor des ehemaligen Vernichtungslagers ( Quelle: thetourexpert.eu)
seine Facebookanfrage und wir korrespondierten mehrere Monate, nicht intensiv, nur hin und wieder. "
arabischen Bekannten für diese Stiftung erhalten. Dies erschien Rena Jacob und ihren Begleitern doch etwas zu phantastisch und es regte sich der erste Verdacht, dass diese Angelegenheit wenig real ist. Doch der Kontoauszug, den Höß Rena Jacob zusandte und wie oben erwähnt ein Guthaben von 9, 75 Millionen Euro auswies, erschien erst einmal korrekt, denn es wurde eine namhafte Stuttgarter Notariatskanzlei, die das Vermögen treuhänderisch verwaltet, genannt. Bei Nachfrage in eben diesem Notariat wurde erklärt: "Es gibt es kein solches Dokument in den Unterlagen unserer Kanzlei und wir haben auch keinen Klienten mit Namen Rainer Höß.“ Da der Notar eine Anzeige erstatten wollte, handelt es sich hier um ein schwebendes Verfahren über das an dieser Stelle nicht näher eingegangen werden kann, "Yediot Ahronot" behält sich vor, darüber zu gegebener Zeit zu berichten. "Mir schickte er das Dokument als Anhang an eine Mail, innerhalb von zwei Minuten", sagt Rena. "Mit anderen Worten, wurde das Dokument im Voraus vorbereitet. Ich beschloss, mit der Beziehung zu brechen, bevor er mich um Geld bitten könnte, um die Stiftung angeblich zum Laufen zu bringen. Doch nicht das scheinbar vorsätzlich gefälschte Dokument bestärkte mich, die Verbindung abzubrechen, sondern die fortlaufenden Lügen seinerseits. Seit wir wissen, war dies Dokument gefälscht ist und es alles darauf hindeutet, dass der Mann in kriminelle Handlungen verwickelt war und scheinbar ist, sind wir froh die Angelegenheit so beendet zu haben. Doch letztendlich gaben seine Lügen den entscheidenden Ausschlag."
war ich einerseits, von jemandem aus der Familie Höß zu hören, da mein Kenntnisstand dahingehend war, dass sich niemand aus dieser Familie öffentlich äußert. Dabei zeigt Herr Höß ein geringes Interesse am eigentlichen Holocaust. Andererseits zeigte er großes Interesse, sich an Vorträgen in Schulen zu beteiligen. Später begann er, über sein Privatleben zu sprechen. An einigen Stellen hatte ich das Gefühl, dass er sehr übertreibt. Er erfand mehrere solcher Geschichte wie: Der Präsident der Bundesrepublik Deutschland wird ihm das Bundesverdienstkreuz auf Empfehlung der jüdischen Gemeinde zu Berlin verleihen. Ferner erzählte er, dass er eingeladen wurde, Gruppen im ehemaligen Vernichtungslager Auschwitz führen, wobei ich wusste, dass die Gedenkstätte Auschwitz ausschließlich professionell ausgebildete Mitarbeiter beschäftigt.“ Die Frau weiter: “Er kokettiert mit seinem familiären Hintergrund und erzählt unwahre Geschichten. Er behauptet, dass über ihn ein Buch geschrieben wird und der Verlag von einer Auflage von 25 Millionen Exemplare ausgeht.“
baut mit den Namen der Familie eine schreckliche neuen ‚imaginäre’ Identität. Er präsentiert sich als ein Held, bekämpft Neo-Nazis und ist auf der ganzen Welt respektiert, eine krankhafte Fantasie." Weiterlesen:
➼ the same in english: The slippery slope of a grandson
➼ Rainer Höß · Ein ‘schriftlicher’ Lügner sagt die Staatsanwaltschaft Stuttgart
➼ Meine Familie nutzte Macht über Leben und Tod
Fotos v. Rena Jacob, perönliches Eigentum – Fotos v. Rainer Höß, Eigentum v. Eldad Beck – Foto der Villa Höß in Auschwitz, Eigentum Claudi Simon
